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Fajã Grande und Monchique

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Terrassenfelder

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Wanderweg

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Schulmädchenblume, blüht nur im September

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Ponta da Fajã

Flores: Rund um Fajã Grande

15. September

São Miguel

Frühstück im Residencial Alcides. Dann schnappen wir unser leichtes Gepäck und schlendern hinunter zum Hafen, wo die Taxis stehen. Ein wunderschönes Wolkenspiel mit Sonne ist zu sehen. Bei der (sehr kurzen) Fahrt zum Flughafen bekreuzigt sich der Taxifahrer. Ich hoffe, das ist nicht wirklich nötig ...


Flores

Flug nach Flores. Wir hoffen auf freie Sicht auf die mittlere Inselgruppe, aber dort türmen sich Wolken. Die Gurtzeichen gehen an und es wird kurz mal holprig. Bei Flores ist das Wetter aber schon wieder besser, Sonne und Wolken. Man kann die Küstenlinie sehen.

Wir ergattern gleich ein Taxi, das uns durch das feuchtwarme Hochland fährt. Es nieselt bzw. sprühregnet.

Ankunft im Gästehaus Argonauta, es wuseln ziemlich viele Leute herum. Wir warten noch auf unser Zimmer und machen erstmal einen Spaziergang zum Kreuz oberhalb des Ortes, von wo man eine schöne Sicht hat. Von dort gehen wir weiter "hintenrum" hinauf und wieder hinunter Richtung Hafen und Strandbar, wo wir erstmal einen Galão zu uns nehmen.

Zurück im Argonauta nehmen wir erstmal das Zimmer in Beschlag. Wunderschön eingerichtet, es gibt sogar eine alte portugiesische Küche, mit Kamin, in dem man im Winter Feuer machen könnte.

Es gibt zwar immer noch Sprühregen, aber wir packen uns gut ein und ziehen los. Wir starten die kleine Wanderung um Fajã Grande herum. Es geht zuerst stetig bergan durch die Terrassenfelder und Steinmauern, vorbei an Kühen und verlassenen Feldern. Hinunter geht es dann durch einen Wald, in dem es auch noch viele verlassene Grundstücke mit alten Steinmauern und Eingängen gibt. Wir überqueren die Straße und gelangen bald nach Cuada, dem aufgegebenen und für den Tourismus genutzten Dorf. Weiter über den alten Weg Richtung Fajã Grande finden wir eine rosa Lilienart. Wir rätseln was das ist. Später stellen wir fest, dass es sie überall zuhauf gibt.

Ich mache noch einen Abstecher auf die Vigia da Baleia (Walbeobachtungsposten). Wale sehe ich keine, dafür habe ich einen wunderschönen Blick über Faja Grande bis hin zur Steilküste, zum Monchique und zu den Wasserfällen. Kein Regen mehr.

Das waren insgesamt schon ca. 350 Höhenmeter, gar nicht so übel für den ersten Tag ;-)

Abendessen in der Zona balnear, es gibt Hünchenspieß (montags soll man keinen Fisch essen). Danach sitzen wir am Hafen und sehen den Vollmond hinter der Kraterwand aufgehen, genau über einer kleinen Senke.
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