© Birgit T.
Letzter Badetag in Carapacho

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Danach ein schönes, warmes Thermalbad in der Wanne

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Sexta (=Freitag) entspannt mit uns auf der einsamen Insel

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Abflug von Graciosa

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Pico über den Wolken

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Caloura, Sao Miguel

Baden, Packen, Fliegen

29. September

Graciosa

Der letzte Morgen auf Graciosa. Es ist ein wenig trüb und windig, passendes Wetter für einen Abschied.

Wir frühstücken trotzdem auf der Terasse und genießen die Feigen, Bananen und anderen Leckereien ein letztes Mal.

Da wir erst abends fliegen, machen wir noch einen Ausflug zum Thermalbad, das leider auch nur noch 2 Tage offen hat. Es schließt im Winter, was sehr schade ist, denn gerade dann könnte ein solches Bad sehr wohltuend sein. Andererseits ist die Gischt bei Sturm so hoch, dass es in und vor dem Gebäude bestimmt nicht sicher ist.

Franziska und Tobias schließen sich uns an und wir gehen zu Fuß nach Carapacho. Dort springen wir erst einmal ins Meerwasserbecken - im kleinen Becken ist ziemlich wenig Wasser, dadurch ist es dort durch den Thermalwasserzufluß relativ warm. Im größeren, offenen Becken kann man heute gut schwimmen, die Wellen drücken nicht ganz so stark herein.

Anschließend genießen wir das warme Wannenbad, mein Auge wird auch langsam besser. Während ich entspanne, rauscht draußen das Meer. Leider dröhnt auch der Fernseher im Vorraum, was ich auszublenden versuche.

Das kleine Meerwasserecken hat sich in der kurzen Zeit ziemlich gefüllt. Wir beschließen, noch einen Kaffee im Dolphin zu nehmen. Inzwischen ist mit gutem Timing die Sonne herausgekommen und wir s(chw)itzen auf der Terasse der Bar und genießen das Meer, die Galões, die Queijadas und die Sonne.

Zurück in der Quinta heißt es packen. Wie soll man das nur alles wieder in einen einzigen Koffer bekommen. Aber es geht irgendwie. Dann kommt der Abschied. Wir und die Koffer werden verladen und zum Flughafen gefahren. Noch ein Abschied. Am Flughafen ist schon einiges los, wir checken ein und warten. Der Flieger kommt pünktlich, wir starten und schnell verschwinden die letzten Ausblicke auf die Insel. Nach einer Weile sehen wir den Gipfel des Pico über den Wolken schweben. So kannten wir ihn noch nicht.

20 Minuten später landen wir auf Terceira, wo wir mal eben die Übung absolvieren: Raus aus dem Flieger, rein ins Gebäude, und wieder zurück in den Flieger.

Nach dem Zwischenstopp fliegen wir weiter nach São Miguel. Auch dort ist es meist bewölkt, den Sonnenuntergang können wir durch die Flugzeugscheiben und Wolken nur erahnen.


São Miguel

Ankunft in PDL. Koffer, Mietwagen - ab auf die Autobahn und zum Hotel. Ganz "luxuriös" wollen wir noch 2 Nächte im Caloura Resort verbringen. Dort angekommen sind wir so erledigt, dass wir einfach da bleiben und im Restaurant essen.

Es ist nicht viel los, etwas später kommt noch eine größere afrikanische Delegation hinzu. Das Buffet ist lecker, aber nicht riesig. Wäre ja auch total übertrieben bei so wenigen Gästen. Der Buffetwein scheint mir allerdings gestreckt zu sein. Das muss ich nicht unbedingt haben, vor allem wenn man weiß, wie der eigentlich schmeckt.

Später sitzen wir noch auf dem kleinen Balkon und hören den Cagarros zu, begleitet vom Sound der Klimaanlage. Das Meer ist auch nachts schön.
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