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Frühstück auf der Terrasse

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Carapacho, Meerwasserbecken

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Santa Cruz

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Hibiskusbaum

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Sandstrand

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Der "Rossio" von Santa Cruz

Baden und Bummeln - Carapacho und Santa Cruz

26. September

Meerwasserbecken, Thermalbad. Santa Cruz.

Und wieder ein Tag, der mit einem leckeren Frühstück auf der Terrasse beginnt. Wir genießen die Sonne und die Ruhe. Mal abgesehen von dem entfernten Dröhnen der Baumaschinen, es wird nämlich eine neue Wasserleitung zwischen Luz und Carapacho verlegt. Noch haben wir die Hoffnung, dass am Wochenende nicht gebaggert wird.

Da wir nachmittags die Möglichkeit nach Santa Cruz zu fahren nutzen werden, haben wir den ganzen Vormittag für einen Badeausflug. Wir gehen also nach dem Frühstück gemütlich los, hinunter zum Thermalbad und den Meerwasserbecken. Das Meer ist ziemlich aufgewühlt und das bei stahlblauem Himmel und Sonne satt.

Wir stürzen uns in die Fluten - nein, wir trauen uns nur in das kleine, am meisten geschützte Becken, denn schon im großen Becken ist der Einstieg aufgrund des starken Wellengangs schwierig. Das kleine Becken ist aber herrlich, man kann dort gut stehen und zwar auf Sand, das tut gut. Mal keine scharfkantigen Lavasteine. Die Wellen schwappen über die beiden Mauern, es macht richtig Spaß.

Nach dem erfrischenden Bad gehen wir direkt die paar Schritte hinauf zum Thermalbad. Dort wird uns ein warmes Wannenbad eingelassen, das wir dann 15 Minuten lang genießen können, während draußen das Meer rauscht. Danach sind wir so richtig entspannt.

Nachmittags steht ein Ausflug nach Santa Cruz an. Die ganze Truppe samt José und Capitão kommt erstmal mit auf den Berg mit den drei Kapellen, den Monte da Ajuda. Wir besichtigen die Ermida de Nossa Senhora da Ajuda und genießen den Blick über die Stadt.

Beim Abstieg kommen wir an der Stierkampfarena vorbei, in der heute natürlich nichts los ist. Wieder säumen Schulmädchenblumen den Weg. Wir nehmen die rechte Abzweigung, da wir uns den alten Hafen Cais da Barra ansehen wollen. zunächst kommen wir an einem Haus mit einem sehr großen Hibiskusbaum vorbei, unvorstellbar dass es bei uns nur kleine Büsche gibt.

Wir gehen am alten Hafen entlang und kommen an der Baustelle für das neue Hotel vorbei. Es liegt sehr schön an der Bucht und dem alten Hafen. Hoffentlich ist der Blick auf das Hotel am Ende auch so schön wie der Blick vom Hotel, das wird leider immer vergessen.

Wir finden immer wieder etwas Sand zwischen den Steinen, es gibt hier Sandstrände. Nur leider sehr kleine - und leider auch mit Teer. Der Küstenstreifen ist sehr schön, auch hier gibt es interessante Felsformationen. Wir kommen am idyllisch unter Zedern gelegenen Zeltplatz vorbei.

Schließlich erreichen wir das Zentrum von Santa Cruz. Wir besuchen zuerst die Kirche Igreja Matriz de Santa Cruz, da sie offen ist. Nur eine ältere Dame sitzt in den Reihen und betet. Der Blumenschmuck in der Kirche besteht zu einem Großteil ebenfalls aus Amaryllis belladonna.

Weiter geht es an den wenigen Geschäften vorbei. Wir nutzen die Gelegenheit und gehen in das SATA Office, um unsere Flüge am kommenden Montag zu checken. Da es länger zu dauern scheint, mache ich mich auf den Weg, das Turismo zu suchen, es kann ja nicht weit sein. Nachdem ich alle Straßen abgegangen bin, finde ich es und versorge mich mit ein paar Flyern von den Wanderungen. Als ich ins SATA Office zurückkomme, sind wir immer noch nicht dran. Aber dann bald. Flüge alle klar.

Wir beschließen noch ein weiteres Cafe auszuprobieren, obwohl im Reiseführer steht, dass das von gestern das beste sein soll. Stimmt, die Queijadas waren gestern definitiv besser. Dennoch schmeckt es uns, wie immer mit einem Galão. Was geht es uns gut!

Es wird schon langsam Abend und wir drehen noch eine Runde am neuen Hafen entlang. Dort werden viele stinkende Algen angeschwemmt, da der Wind gerade von der See her kommt. Dann ist es Zeit für das Abendessen. Wir wollen ins Costa do Sol, wo wir 2007 ziemlich gut gegessen haben. Kurz gesagt: es war nicht so doll. Da ich leider was Langwieriges bestellt hatte, waren die Lulas und Fritten inzwischen kalt. Auch das Aufwärmen hat nichts mehr gebracht. Mein Essen war ziemlich salzig, was vielleicht auch was überdecken sollte, ich weiß es nicht. Das war jedenfalls das. Wir genießen noch ein wenig die Abendstimmung und fahren dann mit dem Taxi zurück nach Carapacho.

Wir liegen später noch eingemummelt auf der Terrasse und betrachten den grandiosen Sternenhimmel. Harald und Sexta gesellen sich zu uns.
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