Flug von Terceira nach São Jorge

10. Juli: Terceira - Sao Jorge

Heute Flug nach Sao Jorge. Sitzen im Internet Cafe an der Marina mit schoenem Ausblick (wenn man mal vom Bildschirm hochschaut). Ein schoener Ausklang fuer Terceira.

Fahren noch nach Biscoitos zu den Meerwasserbecken und geniessen das Meer. Dann zum Flughafen, einchecken, Briefmarken kaufen und los gehts.

Wir fliegen direkt ueber São Jorges Bergruecken, fliege eine grosse Kurve nach links, die wirklich in die Magengegend geht und huepfen 2-3 mal auf der Landebahn. Spontaner Applaus bricht aus. Ich freue mich riesig, wieder auf Sao Jorge zu sein.

Mein Koffer ist nicht von Terceira mit heruebergekommen. Auf einem Direktflug von einer halben Stunde. Oh Sata!

Also zum Schalter, wo schon andere ihr Gepaeck als verloren melden. Zettel bekommen und ab in die Unterkunft. Deja vu. Wieder mal auf einer Azoreninsel mit nur einem T-Shirt, einer Hose und einmal Wechselwaesche.

Elfi erwartet uns schon und hoert die Geschichte vom verlorenen Koffer zum wiederholten Mal. Kommt oefter vor.

Aber der Garten des Gaestehauses Jardim do Triangulo ist nach wie vor paradiesisch und unser kleines Doppelhaeuschen erwartet uns schon mitsamt der netten Nachbarin Monika aus Muenster.

Gehe zum Dorfladen, wo ich im Hinterzimmer ein paar Tops anprobiere und eines kaufe. Habe naemlich dummerweise und obwohl ich es besser wusste, meine Badesachen im Koffer und den hat die SATA auf Reisen geschickt. Nun kann ich aber doch im alten Hafen noch ein abendliches Bad nehmen.

Es sind ein paar Kinder und Eltern aus dem Dorf Terreiros da, insgesamt eine ruhige und entspannte Stimmung. Nach dem Duschen gehen wir noch am Meer entlang nach Urzelina ins Castelinho essen. Sehen von der Uferstrasse aus ein paar Delphine. Als wir die Tuer oeffnen faellt der Strom aus, was nicht ursaechlich mit dem Oeffnen der Tuere zusammen haengt.

Auch die Nachbarinsel Pico scheint zunaechst keinen Strom zu haben, dann aber lange vor uns. Der Wirt bringt Kerzen, wir bestellen im Dunkeln. Er bringt uns den Fisch und leuchtet kurz mit der Taschenlampe darauf, damit wir sehen, was wir essen. Es ist eine sehr schoene Stimmung im fast dunklen Restaurant. Der Wein schmeckt noch besser und ab und zu werden ein paar obligatorische Boeller gezuendet. Kein Abend ohne.

Zum Glueck ist das Licht fuer den Heimweg wieder an. Sitzen noch kurz auf der Terasse und gehen dann mit dem Geschrei der Cagarros schlafen, nur um am naechsten Morgen vom Konzert der Haehne geweckt zu werden.
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