Flores: Fajã Grande, Ponta da Fajã, Monchique

Flores: Blick vom Walausguck (Vigia)

Flores: Cuada

Terceira -> Flores

02. Juni

Von Terceira nach Flores

Letzter Morgen in Angra. Im Internetcafè der Marina ist der "Wachhabende" sehr hilfsbereit und brennt meine CD einfach so. Die Bilder passen grad so drauf - ich sollte nicht 750MB in 4 Tagen verbraten, aber...

Gegen 10:00 Uhr fahre ich los Richtung Flughafen. Es ist sehr stürmisch und regnerisch. Gebe das Auto ab und checke ein. Der Flughafen ist eine Riesenbaustelle, nur die große Halle oben beim Check-in ist schon fertig. Der Rest wirkt eher noch wie ein Holzverschlag. Die 20m vom Gebäude zum Flugzeug werden wir im Bus gefahren, was auch nett ist, da es schüttet. Der Abflug scheint aber nicht gefährdet. Allerdings frage ich mich, ob das Wetter was damit zu tun hat, dass wir alle im hinteren Teil des Flugzeugchens sitzen müssen.

Start klappt gut, beim Flug nur Wolken. Bei der Landung auf Flores dann wieder Sonnenschein. Wir landen sanft auf einer winzig wirkenden Halbinsel, auf der auch Santa Cruz, die "Hauptstadt" von Flores liegt. Hier kein Terminalbus. Das Gebäude ist neu, aber sehr übersichtlich. Der Trolley ist diesmal mitgekommen.

Werde von Pierluigi, Luisa und dem einzigen anderen Gast des Guesthouse "Argonauta" abgeholt. Es geht in rasanter Fahrt im Jeep über die Insel vorbei an Kraterseen in den westlichsten Ort Europas: Fajã Grande.

Auf einer flachen Landzunge vor einer riesigen Kratersteilwand liegt dieser Ort. Man hat immer wieder atemberaubende Ausblicke, z.B. auf die ca. 200 Wasserfälle dieser Steilwand.

Bekomme 1000 Wandertips von Pierluigi und gehe am Restnachmittag erstmal auf den ehemaligen Walausguck und zu dem verlassenen und zu Touristenunterkünften umgebauten Dorf Cuada mit seinen Steinhäusern.

Abends kocht Pierluigi: Seegrasbällchen und Muscheln als Starters und Barracuda mit Yams und Kartoffeln als Hauptspeise. Leckeren Azoren-Rotwein dazu. Ein Traum - sehr empfehlenswert - denn die portugiesische Küche ist nicht so gut, wie die italienische. Gut, dass es diese Mischung hier gibt.

Obligatorischer Verdauungsspaziergang zum westlichsten Sonnenuntergang Europas.
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