São Miguel: Ananasplantage

São Miguel: Teeplantage Gorreana

São Miguel: Teeplantage Gorreana

São Miguel: Teeplantage Gorreana

São Miguel: Miradouro

São Miguel: Miradouro

São Miguel: Furnas, Parque Terra Nostra, Thermalbad

São Miguel: Furnas, Parque Terra Nostra

São Miguel: Ilheu de Vila Franca do Campo

Inselrundfahrt Mitte und Osten

16. Juni

Inselrundfahrt Mitte und Osten

Beschließe, heute die lange Tour ganz in den Osten der Insel zu machen, damit ich an meinem letzten Tag morgen nicht mehr so viel fahren muss.

Also zuerst zur Ananas-Plantage. Laufe grade rein, bin noch ganz allein, als hinter mir ein Touri-Bus anhält und ne Ladung Deutscher und Portugiesen auskippt.

Die Plantage ist gar nicht so groß, wenn auch doch interessant. Im "Shop" gibts dann Ananas-Likör, den ich nur annippen kann, weil mit dem Auto da. Kaufe eine Ananas für stolze 6 Euro zum Mitnehmen nach Deutschland (stellt sich als sehr lecker heraus). Trotzdem gibt es in den Supermärkten Ananas für 2.49 Euro, aber da weiß man eben nicht, wo sie her sind.

All dies warum es abends 1. ausreichend und 2. besser gewesen wäre. Aber egal ;-)

Weiter zur Teeplantage Gorreana. Hier verläuft sichs besser mit den Touris und man kann günstig Tee kaufen. Die alten Maschinen finde ich ziemlich interessant.

So - und dann entlang der Nordküste immer nach Osten, rundherum und wieder nach Westen an der Südküste lang, von Miradouro zu Miradouro, von Baustelle zu Baustelle, hinter einem Schleicher nach dem anderen her.

Oder von Rasern überholt. Oder von Kuhherden gebremst. Oder vom Dorf-Cowboy im gestreckten Galopp mitten auf der Dorfstraße erschreckt. Die sitzen alle seitlich auf dem Pferd, weil rechts die Milchkanne hängt. Wie kann man sich so im Galopp überhaupt auf dem Pferd halten?

Nächster nennenswerter Stop: Furnas mit den Caldeiras (Schwefelschwaden, Blubbermatsche und heiße Sprudelquellen). Im ganzen Talkessel von Furnas ist es ziemlich warm.

Schwer zu finden, kaum Parkplätze, aber sehr empfehlenswert das Termalbad im Terra Nostra Park.

Sooo schön in dem warmen (zugegeben trüben), eisenhaltigen Wasser und noch besser der heiße Zufluß mit Massagewirkung. Drumrum ein sehr schöner Park mit subtropischer Vegetation.

Zum Abschluß Vila Franca do Campo, ehemalige Hauptstadt, vom Erdbeben zerstört - inzwischen wieder schön, aber verschlafen.

Es ist schon 19.00 Uhr und ich bin wieder ganz allein an der Wallfahrtskirche Nossa Senhora da Paz.

Abendessen auf Restaurant-Terasse mit Meerblick und Blick auf die kleine halbrunde Insel "Ilheu da Vila".
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