São Miguel: ein erster Miradouro

São Miguel: Lagoa de Santiago und Lagoa Azul mit Sete Cidades vom Aussichtspunkt in der Nähe des Naturschutzgebiets Lagoa do Canario

São Miguel: Vista do Rei

São Miguel: 1000 Kegel

São Miguel: Ponta Delgada

São Jorge -> São Miguel, Sete Cidades

15. Juni

Von São Jorge nach São Miguel

Ausschlafen. Packen. Terassenfrühstück. Taxi. Flug nach São Miguel.

Alles ist gleich wieder VIEL zu anstrengend. Gepäck dauert lang. Der Mietwagentyp ist extrem korrekt und macht alles nach Vorschrift (ist ja auch gut so ;-).

Ihn allerdings nach dem Weg zu fragen, war nicht die beste Idee. Er hat offensichtlich keine Ahnung, wie man so was erklärt. Er nennt mir auch die falsche Nummer für die "Autobahn"-Ausfahrt. Nach etwas Rumkurven finde ich dann aber den Park, in dem sich das "Casa do Jardim" befindet.

Seeehr nettes Plätzchen - die Unterkunft selber ist o.k., aber alles nicht mehr das Neueste. Dafür werden täglich die Handtücher gewechselt, was ich nun wieder für übertrieben halte. Ich steh halt mehr auf "anderen Luxus" wie z.B. Ruhe und gutes Essen.

Beschließe die Rundtour Nr. 1, die im Sunflower beschrieben ist, wenigstens noch anzufangen. Oder zumindest zur "Hauptattraktion" Sete Cidades mit Lagoa Azul und Lagoa Verde zu fahren.

Auch São Miguel ist wunderschön. Aber man merkt gleich, dass sich hier die meisten Touristen tummeln. Und alles ist gut ausgeschildert.

Finde die diversen Miradouros auf dem Weg zur Vista do Rei. Dort gibt es - wie im Schwarzwald auch - die fahrbaren Souvenirshops etc. Und das häßliche Hotel, das sie dorthin gebaut haben, wo 90% der Zeit Wolken und Nebel vorherrschen. Jetzt steht es leer.

Der Blick ist tatsächlich sehr schön, es kommt aber auf eine ganz bestimmte Sonneneinstrahlung an, um wirklich den einen Teil des Sees blau und den anderen grün zu sehen.

Fahre weiter zur Westküste und immer die Küstenstraße entlang. Bis auf die diversen Miradouros eher unspektakulär. Oder ich hab das jetzt schon 3 Wochen lang gesehen, dass ich es nicht mehr als besonders betrachte. Wahrscheinlich das.

Bin kurz vor 20.00 Uhr an der Ananas Plantage. Denke mir, dass ich lieber morgens dorthin gehe, weil nicht mehr viel Zeit. Blöde Entscheidung, wie sich morgen rausstellen soll.

Fahre nach Ponta Delgada und biege instinktiv richtig ab, so dass ich gleich am Eingang zum Park lande. Was für ein Glück.

Lasse mir ein Restaurant empfehlen, das dann auch ganz gut ist. Nur kann ich keine gekochten Kartoffeln mehr sehen, deren Fan ich sowieso nie war, und frage ganz verwöhnt nach Fritten, die mir dann auch gewährt werden. Schön. In Italien hätte ich mir wahrscheinlich wieder nen Vortrag anhören müssen, warum das nicht gut zu dem speziellen Fisch passt ;-)

Abschließend eine erste Schnuppertour durch Ponta Delgada bzw. an der Hafenpromenade entlang. Ziemlich viele häßliche Klotzbauten und auch einige schöne Gebäude. Es war die richtige Entscheidung, auf dieser Insel "nur" 2,5 Tage anzusetzen. Man muss ja ohnehin hierher, aber nach vier anderen Inseln ist São Miguel halt nichts Besonderes mehr.
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